In den wenigsten Situationen werden die gewünschten Modifikationen direkt in die Produktionsumgebung implementiert. Eine Testumgebung mit den aktuellen Daten der Produktionsumgebung ist in solchen Fällen äußerst hilfreich. Wie geht man dabei vor:
Die Standardeinstellungen der zu exportierenden Attribute definieren bereits die grundlegenden Voraussetzungen. Folgende Attribute müssen für die Erstellung eines Benutzerobjektes berücksichtigt werden:
dn:
cn:
givenname:
sn:
objectClass:
sAMAccountName:
userAccountControl:
userPassword:
userPrincipalName:
Optional:
memberOf:
Diese Attribute werden wie unter Angepasste Statistiken definiert, für den Export konfiguriert. Nachdem nun in der Listenansicht des LDAP-Explorer alle Objekte angezeigt werden, exportiert man über das Kontextmenü diese Einträge in eine *.CSV Datei. Danach wird diese Datei in der Ansicht Import wieder geöffnet. Mit dem Dialog Suchen und Ersetzen wird nun in dieser Datei der Domänensuffix ersetzt.

Danach kann die neue Datei gespeichert werden. Es gilt zu beachten, dass die Kennwörter nicht ausgelesen werden können und beim Import in den Verzeichnisdienst neu gesetzt werden müssen. Jetzt kann man über das Kontextmenü 'Exportieren in den Verzeichnisdienst' bei einem vorhandenen Profil einen anderen Verzeichnisidienst auswählen.

Bei den Optionen wählt man jetzt die gewünschten Einstellungen aus.

Dabei ist die Option 'Abhängige Objekte erzeugen' von enormer Bedeutung. Mit Hilfe dieser Option werden automatisch alle orgnisatorischen Einheiten und die Gruppenobjekte nebst Mitgliedschaften automtisch bei Nichtexistenz angelegt. Abschließend kann man bei Bedarf eine Synchronisation des Active Directory erzwingen.