Die unterschiedlichen Optionen definieren die jeweiligen Aufgaben und unterstützen den Administrator, verschiedene Szenarien im Exportprozess abzubilden.

- Bei Fehler Prozess fortsetzen
Bei einem so genannten Bulk-Import von mehreren Objkten wird bei einem Fehler der Prozess fortgesetzt.
- Vorhandene Objekte aktualisieren
Während des Exportvorganges wird die Existenz des jeweiligen Objektes im Verzeichnisidienst geprüft. Sollte das Objekt bereits existieren, schaltet der Vorgang automatisch auf die entsprechende Syntax (API-Referenz) um. Damit kann ein Exportvorgang beliebig oft wiederholt werden. Es wird automatisch zwischen Neuanlage und Aktualisierung eines Objektes entschieden. Bei Bedarf kann dieser Mechanismus deaktiviert werden.
- Duplikate verhindern
Es wird bei der Erzeugung von Benutzerobjekten sichergestellt, dass der Netbios-name der Benutzerobjektes eindeutig ist. Bei der Verwendung von Platzhaltern wird die nächste Möglichkeit geprüft (z.B. aus %1:givenname%.%sn% wird %2:givenname%.%sn%). Bei der klassischen Zeichenfolge wird am Ende ein 01 angehängt.
- Abhängige Objekte erzeugen
Es wird während des Exportvorganges geprüft, ob alle Voraussetzungen erfüllt sind. Dazu gehören das Vorhandensein von orgnisatorischen Einheiten bzw. Gruppeobjekten, die anhand der Eigenschaftswerte eines Benutzerobjektes ermittelt werden. Wenn diese Option aktiviert ist, werden die fehlenden Objekte dynamisch angelegt, um anschließend das Benutzerobjekt mit den gewünschten Eigenschaften zu erzeugen.
- Kennwort aktualisieren
Es wird das Kennwort des Benutzerobjektes aktualisiert. Dabei wird je nach Hersteller (Novell, Microsoft) die zutreffende Methode ausgewählt.
- Mail-Postfach erzeugen
Es wird zusätzlich zum Benutzerobjekt das Postfach auf einem Exchangeserver erzeugt. Dazu muß auf dem Exchangeserver ein entsprechender Dienst installiert werden. Das wird im Dialog Einstellungen->ServiceManagement ermöglicht.
- Verzeichnis erzeugen
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Es werden neben dem Benutzerobejkt das Profilverzeichnis bzw. Heimverzeichnis mit den jeweiligen NTFS-Rechten im Dateisystem erzeugt. Bei Bedarf wird zusätzlich auch eine DFS-Verknüpfung angelegt.
Der auszuführende Benutzer muss über die notwendigen Privilegien verfügen, um diese Aufgaben umzusetzen. Optional kann ein solcher Benutzer im Dialog Einstellungen->Allgemein definiert werden.
- Synchronisiere Active Directory
Am Ende des Exportvorganges kann bei Bedarf die Synchronisation des Active Directory erzwungen werden. Bei verteilten Umgebungen ist dies Option hilfreich, neue Objekte im Verzeichnisdienst bekannt zu machen.